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Auswertungen der Finanzbuchhaltung
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Formular: FibuAuswertung
Stand: 17.09.2026 · Alle Handbücher

Auswertungen der Finanzbuchhaltung

Schulungsvideo ansehenAuswertungen der Finanzbuchhaltung Schritt für Schritt erklärt · 5,1 Minuten · öffnet sich mit einem Klick

Journal, Kontoblatt, Summen- und Saldenliste, Umsatzsteuer-Voranmeldung, GuV, Einnahmenüberschussrechnung, BWA und vorläufige Bilanz - mit druckfertigen A4-Ausdrucken.

1. Bedienung

Formular Auswertungen
  1. Auswertung wählen (die Menüpunkte Sachkonten, Journal, Summen- und Saldenliste, Umsatzsteuerberechnung und GuV öffnen direkt die passende Auswertung).
  2. Beim Öffnen wird die Auswertung sofort für den aktuellen Monat berechnet (Kontoblatt: sobald ein Konto eingegeben ist). Für einen anderen Monat Jahr und Monat wählen - der Zeitraum wird dann auf den ganzen Monat gesetzt. Datum von/bis können Sie davon unabhängig frei eintragen (z. B. 15.08. bis 20.09. oder ein ganzes Quartal); die Monatsauswahl bleibt dann leer. Mit Monat „Alle (ganzes Jahr)“ gilt das ganze Jahr; beim Wechsel der Auswertung wird sofort neu gerechnet.
  3. Start - die Liste wird aus dem Hauptbuch berechnet. Fehlen noch Buchungen aus Belegen/Zahlungen, erscheint vorher ein Hinweis (siehe Abschnitt 2); mit Warenwirtschaft übernehmen können Sie jederzeit selbst übernehmen.
  4. Drucken / PDF erzeugt eine Druckansicht (A4 quer, auch als PDF speicherbar), Excel öffnet den Listenexport.

Aus Summen- und Saldenliste, GuV, BWA und Journal führt Kontoblatt bzw. ein Doppelklick direkt zum Kontoblatt des markierten Kontos; Zurück kehrt zur vorherigen Auswertung zurück.

2. Sind die Zahlen aktuell? Übernehmen und Hinweis

Damit Auswertungen nicht versehentlich unvollständig sind, gibt es im Formular zwei Hilfen:

Warenwirtschaft übernehmen

Übernimmt alle neuen und geänderten Belege und Zahlungen des eingestellten Zeitraums ins Hauptbuch und berechnet die Auswertung danach sofort neu. Bei der vorläufigen Bilanz gilt der Zeitraum ab Beginn des Wirtschaftsjahres.

Hinweis beim Start

Vor jeder Auswertung prüft Hanware, ob für den gewählten Zeitraum noch Buchungen aus Belegen/Zahlungen fehlen. Wenn ja, erscheint:

Hanware
12 Buchungen aus Belegen/Zahlungen vom 01.08.2026 bis 31.08.2026 sind noch nicht (oder abweichend) im Hauptbuch (Summe 8.412,50 €). Jetzt übernehmen? Die Auswertung enthält sonst diese Buchungen nicht.
  • Ja - die Buchungen werden übernommen (Meldung „Buchungsstapel … erzeugt“), danach läuft die Auswertung mit den neuen Werten.
  • Nein - die Auswertung läuft mit dem bisherigen Hauptbuch; für diesen Zeitraum wird in der geöffneten Auswertung nicht erneut gefragt.

Die Prüfung dauert für einen Monat nur wenige Sekunden. Derselbe Zeitraum wird höchstens alle 10 Minuten geprüft.

Zusatzzeile „… Belege haben noch kein aktuelles Buchungsjournal“Die Prüfung selbst bildet keine Buchungsjournale neu (damit sie schnell bleibt). Belege ohne aktuelles Journal werden erst beim Übernehmen aufgeteilt - bei vielen Belegen kann das einige Minuten dauern.

3. Neue Rechnungen und Zahlungen

Die Auswertungen der Finanzbuchhaltung lesen nur das Hauptbuch. Eine neue Rechnung oder Zahlung in der Warenwirtschaft erscheint dort erst, wenn sie übernommen wurde - so wie früher beim FiBu-Export.

Ablauf

  1. Erfassen - Sie schreiben eine Rechnung, Gutschrift, einen Rechnungseingang, eine Belastungsanzeige oder buchen eine Zahlung. Das Hauptbuch ändert sich dabei noch nicht.
  2. Übernehmen - auf einem dieser Wege:
    • Buchungsstapel: Zeitraum wählen und Übernehmen
    • Auswertungen: Warenwirtschaft übernehmen für den gewählten Zeitraum
    • Auswertungen: beim Start erscheint automatisch ein Hinweis, wenn noch etwas fehlt (siehe unten)
  3. Auswerten - Journal, Kontoblatt, Summen- und Saldenliste, UStVA, GuV und BWA enthalten die neuen Buchungen, sobald Sie Start klicken.

Was beim Übernehmen gebucht wird

Hanware vergleicht Belege und Zahlungen mit dem Hauptbuch und bucht nur die Unterschiede als neuen Buchungsstapel. Die Tabelle zeigt die Soll-Versteuerung; bei Ist-Versteuerung werden Rechnungen nicht gebucht, sondern erst die Zahlungen direkt auf die Erlös-/Aufwandskonten (siehe Abschnitt „Ist- und Soll-Versteuerung“).

SituationBuchung im Hauptbuch
Neue RechnungPersonenkonto (Debitor) an Erlöskonten, Umsatzsteuer auf das Steuerkonto - aufgeteilt nach Gegenkonten (siehe nächster Abschnitt)
Neuer Rechnungseingang / BelastungsanzeigeAufwands-/Wareneingangskonten an Kreditor, Vorsteuer auf das Steuerkonto
Neue ZahlungBank bzw. Kasse an Personenkonto; ist die Zahlung Belegen zugeordnet, je Beleg eine Buchung. Ein nicht zugeordneter Rest wird ebenfalls auf das Personenkonto gebucht.
Beleg oder Zahlung geändertnur die Differenz (z. B. +10,00 € oder Umbuchung auf ein anderes Konto)
Beleg oder Zahlung gelöschtGegenbuchung (Storno) der bisherigen Buchung
nichts geändertMeldung „Keine neuen Buchungen“ - mehrfaches Übernehmen ist daher unbedenklich

Abgeschlossene Monate

  • Gesperrte Periode: Ändert sich ein Beleg aus einem gesperrten Monat, wird die Korrektur am 1. Tag des nächsten offenen Monats gebucht. Der Buchungstext beginnt mit Korr. TT.MM.JJ, der gesperrte Monat bleibt so, wie er gemeldet wurde.
  • Festgeschriebene Stapel werden nie verändert - Korrekturen kommen immer in einen neuen Stapel.
  • Nach dem Festschreiben sind die Belege des Zeitraums in der Warenwirtschaft gesperrt (wie beim bisherigen FiBu-Export).
KontrolleDie Prüfliste im Abschluss meldet, wie viele Buchungen aus Belegen/Zahlungen noch fehlen oder abweichen (Anzahl und Betrag).

4. Ist- und Soll-Versteuerung

Wie Belege und Zahlungen ins Hauptbuch kommen, hängt von der Versteuerungsart ab. Sie steht in den Buchhaltungseinstellungen im Feld „Buchungsart“ und wird oben rechts in den FiBu-Formularen angezeigt (z. B. „SKR03 · Ist-Versteuerung“).

Soll-Versteuerung (Buchungsart 2)Ist-Versteuerung (Buchungsart 1)
Rechnung / Rechnungseingangwird mit dem Belegdatum gebucht: Debitor an Erlöse bzw. Aufwand an Kreditor, Umsatz-/Vorsteuer im Monat der Rechnungwird nicht gebucht
Zahlung zu einer RechnungBank/Kasse an Personenkonto (gleicht die offene Rechnung aus)Bank/Kasse direkt an die Erlös- bzw. Aufwandskonten der bezahlten Rechnung, Umsatz-/Vorsteuer im Monat der Zahlung
TeilzahlungBank an Personenkonto über den gezahlten Betraganteilig auf die Konten der Rechnung (z. B. 50 % bezahlt → 50 % je Erlöskonto, Leergut und Steuersatz)
Verrechnung (ohne Geldfluss)Verrechnungskonto an PersonenkontoVerrechnungskonto an die Konten der Rechnung, anteilig
Zahlung ohne Rechnungin beiden Fällen: Bank/Kasse an das Gegenkonto der Zahlung (z. B. Anzahlung, Gebühren, Privatentnahme)
Debitoren/Kreditoren in der Summen- und Saldenlistezeigen die offenen Postenbleiben in der Regel leer

Beispiel Ist-Versteuerung

Rechnung vom 28.08.: Ware 7 % 1.000,00 € netto, Leergut 19 % 100,00 € netto = 1.189,00 € brutto. Der Kunde zahlt am 05.09. die Hälfte (594,50 €).

  • August: keine Buchung (die Rechnung ist noch nicht bezahlt).
  • September: Bank 535,00 € an Erlöse 7 % (500,00 € + 35,00 € USt) und Bank 59,50 € an Leergut 19 % (50,00 € + 9,50 € USt). Die Umsatzsteuer erscheint in der Umsatzsteuer-Voranmeldung September.

Gut zu wissen

  • Die Aufteilung richtet sich nach dem Buchungsjournal der Rechnung - also nach denselben Artikel-Gegenkonten, Leergut- und Steuerschlüsseln wie bei der Soll-Versteuerung. Rundungscent kommen auf den größten Anteil, die Summe entspricht immer genau der Zahlung.
  • Hat eine bezahlte Rechnung kein verwendbares Buchungsjournal, wird die Zahlung wie bei der Soll-Versteuerung auf das Personenkonto gebucht und in der Stapel-Info als Hinweis gemeldet.
  • Keine gültige Buchungsart hinterlegt? Beim Öffnen der Finanzbuchhaltung wird automatisch „Soll-Versteuerung“ (2) eingetragen und eine Meldung angezeigt. Ändern Sie dies bei Bedarf in den Buchhaltungseinstellungen.
  • Buchungsart gewechselt? Das Übernehmen bucht immer nur die Unterschiede. Nach einem Wechsel werden vorhandene Buchungen des Zeitraums daher automatisch umgebucht (z. B. Rechnungsbuchungen storniert). Wechseln Sie die Versteuerungsart nur zum Beginn eines Wirtschaftsjahres und nach Absprache mit Ihrem Steuerberater.

5. Summen- und Saldenliste

Je Konto: EB-Wert (Saldenvortrag), Soll/Haben im Zeitraum, Soll/Haben kumuliert seit Beginn des Wirtschaftsjahres und Saldo mit S/H. Zwischensummen je Kontenklasse, Debitoren und Kreditoren; die Gesamtsumme hat immer Saldo 0,00.

Druck Summen- und Saldenliste

6. Umsatzsteuer-Voranmeldung

Die Kennzahlen kommen aus den UStVA-Kennzeichen der Konten im Kontenplan. Wie im ELSTER-Formular werden die Bemessungsgrundlagen in vollen Euro gezeigt und die Steuer für Kz 81/86/89/93 daraus berechnet; sonstige Steuerbeträge kommen aus den Steuerkonten. Erlöse auf Konten ohne Kennzahl werden nach Steuersatz Kz 81 (19 %%), Kz 86 (7 %%) oder Kz 35/36 zugeordnet.

Unten die Abstimmung: Saldo der Umsatz- und Vorsteuerkonten gegen Kz 83. Die Differenz sollte nur aus der Rundung auf volle Euro bestehen (wenige Cent bis Euro).

Druck UStVA
Soll-VersteuerungDie Voranmeldung wird nach vereinbarten Entgelten (Belegdatum) berechnet. Die Übermittlung an das Finanzamt erfolgt weiterhin über ELSTER bzw. den Steuerberater.

7. Ausdrucke (A4, PDF)

Drucken / PDF öffnet die Auswertung als druckfertige A4-Seiten im Browser. Oben in der Leiste steht die Seitenzahl; mit „Drucken / als PDF speichern“ wird gedruckt oder - mit dem Drucker „Microsoft Print to PDF“ bzw. „Als PDF speichern“ - eine PDF-Datei erzeugt.

AuswertungAufbau des Ausdrucks
Summen- und SaldenlisteA4 quer: Konto, Bezeichnung, letzte Buchung, Eröffnungsbilanzwerte Aktiva/Passiva, Summe Zeitraum, Summe per Stichtag und Saldo per Stichtag (Soll/Haben); Zwischensummen je Kontenklasse (z. B. „Finanz- und Privatkonten“, „Erlöskonten“), Debitoren, Kreditoren, Summe gesamt.
JournalA4 hoch: Belegdatum, Buchungsnummer, Belegnummer, Buchungstext, Originalbetrag, Soll- und Haben-Konto mit Betrag, USt. Soll/Haben mit Steuerkonto; Übertrag oben und Zwischensumme unten auf jeder Seite, Kontrolle Soll = Haben am Ende. Aus dem Buchungsstapel druckt „Journal drucken“ den markierten Stapel.
BWA / GuVA4 hoch: Positionen mit Betrag und Anteil in %, darunter die einzelnen Konten (Kontennachweis), Vorjahr und Veränderung; bei Monats-/Quartalsauswertungen zusätzlich kumuliert.
Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)A. Betriebseinnahmen (Erlöse, vereinnahmte Umsatzsteuer), B. Betriebsausgaben (Kostengruppen, Abschreibungen, verauslagte Vorsteuer, USt-Vorauszahlungen), Überschuss; auf eigener Seite der Kontennachweis der sonstigen Konten (Bank, Kasse, Privat …), dessen Summe dem Überschuss entspricht. Besonders geeignet bei Ist-Versteuerung.
Kontoblatt, UStVA, Bilanzgleicher Seitenrahmen mit Kopf, Fuß und Seitenzahlen.

Jede Seite hat Firmenkopf, Titel, Zeitraum, Stand der Buchführung („vorläufig“, solange nicht alles festgeschrieben ist) und im Fuß Datum, Benutzer und „Seite x von y“.

8. GuV und BWA

GuV nach § 275 HGB (Gesamtkostenverfahren) mit Betriebsergebnis, Finanzergebnis und Jahresüberschuss. BWA im Aufbau der DATEV-BWA Form 01 (Gesamtleistung, Rohertrag, Kostenarten, Betriebsergebnis, neutrales Ergebnis, vorläufiges Ergebnis).

Spalten: Zeitraum, %% vom Umsatz bzw. der Gesamtleistung, kumuliert seit Beginn des Wirtschaftsjahres, Vorjahreswerte und Veränderung in %%. Mit „mit Kontennachweis“ werden die Konten unter jeder Position aufgeführt.

Druck BWA

Die Zuordnung der Konten erfolgt über die GuV-Position im Kontenplan (Tabelle fibu_auswertungszeilen); Konten ohne Eintrag werden über ihre Kontenart zugeordnet.

9. Journal, Kontoblatt, vorläufige Bilanz

  • Journal (Primanota): alle Buchungen mit Buchungsnummer, Belegfeld, Konto/Gegenkonto, BU, Soll/Haben, Steuer, Stapel und Status (offen/fest). „nur festgeschriebene Buchungen“ blendet offene Stapel aus.
  • Kontoblatt: für ein Konto oder einen Kontenbereich mit EB-Wert, Vortrag bis zum Beginn des Zeitraums, laufendem Saldo und Endsaldo.
  • Vorläufige Bilanz: Bestandskonten nach Aktiva/Passiva-Position des Kontenplans (Wechselkonten nach Saldo), Debitoren/Kreditoren als Forderungen/Verbindlichkeiten, vorläufiges Jahresergebnis. Differenzen weisen auf fehlende EB-Werte hin.

10. Aufteilung von Rechnungen auf Konten

Eine Rechnung wird nicht als ein Betrag gebucht, sondern je Gegenkonto und Steuersatz aufgeteilt - genau wie beim bisherigen FiBu-Export.

Woher die Konten kommen

Für jeden Beleg bildet Hanware ein Buchungsjournal. Dabei werden die Positionen nach folgenden Regeln Konten zugeordnet:

RegelQuelle
Spezielles Gegenkonto des ArtikelsArtikel-Gegenkonten (für Verkauf und Einkauf getrennt, je Umsatzsteuerkategorie Inland / EU / Ausland)
Standard-Erlös-/Wareneingangskonto je SteuersatzTabelle Steuersätze (z. B. 7 % → Erlöse 7 %, 19 % → Erlöse 19 %)
Leerguteigene Leergut-Gegenkonten und Leergut-Steuerschlüssel (Verkauf, Einkauf, Gutschrift, EU/Ausland)
EU-Lieferungen, igE, AuslandGegenkonten EU/Ausland (z. B. steuerfreie EG-Lieferung, EG-Erwerb mit Umsatz- und Vorsteuer)

Beim Übernehmen berechnet Hanware zu jeder Zeile die Steuer und bucht sie auf das passende Steuerkonto (z. B. Umsatzsteuer 7 %, Vorsteuer 19 %, Umsatzsteuer/Vorsteuer aus EG-Erwerb).

Beispiel

Rechnung an einen Kunden mit Lebensmitteln (7 %), einem 19-%-Artikel, Transportkosten und zurückgenommenem Leergut:

Gegenkonto (SKR04)BetragSteuer
4300 Erlöse 7 % USt6.947,78 SollUSt 7 %: 454,53
4400 Erlöse 19 % USt314,39 SollUSt 19 %: 50,20
4410 Erlöse 19 % Transport (Artikel-Gegenkonto)53,25 SollUSt 19 %: 8,50
4520 Erlöse Leergut (Rücknahme)2.218,04 HabenUSt 19 %: 354,14
Summe = Gesamtpreis der Rechnung (brutto, Debitor Soll)5.097,38

Weitere typische Konten: Wareneingang 7 %, EG-Erwerb 7 % (Umsatz- und Vorsteuer), Leergut EG (steuerfrei), Leergut mit 19 % Vorsteuer, Bezugsnebenkosten, Landwirtschaft 7,8 %, Kfz- und Reparaturkosten.

Wichtig bei geänderten Stammdaten

Häkchen „Journal neu bilden“Das Buchungsjournal eines Belegs wird automatisch neu gebildet, wenn sich Summe oder Datum des Belegs geändert haben. Ändern Sie nachträglich nur Stammdaten - z. B. das Gegenkonto eines Artikels, die Leergut-Konten oder die Konten je Steuersatz - bleiben bereits erfasste Belege auf den alten Konten. Setzen Sie dann beim Übernehmen im Buchungsstapel das Häkchen Journal neu bilden (dauert länger, weil jeder Beleg neu aufgeteilt wird).
Hinweise der BelegprüfungPasst die Summe des Buchungsjournals nicht zum Gesamtpreis eines Belegs, steht der Beleg im Infofeld des Buchungsstapels unter „Hinweise der Belegprüfung“ (Beleg-ID, Nummer, Datum, Gesamtpreis, Summe Journal). Diese Belege bitte in der Warenwirtschaft prüfen.

11. Häufige Fragen

FrageAntwort
Ich habe eine neue Rechnung geschrieben - warum sehe ich sie nicht in der Summen- und Saldenliste?Die Auswertungen lesen nur das Hauptbuch. Übernehmen Sie die Belege (Button Warenwirtschaft übernehmen oder „Ja“ beim Hinweis) und klicken Sie erneut Start.
Wird etwas doppelt gebucht, wenn ich mehrmals übernehme?Nein. Es werden nur Unterschiede gebucht; ohne Änderungen erscheint „Keine neuen Buchungen“.
Ich habe den Betrag einer Zahlung korrigiert.Beim nächsten Übernehmen wird nur die Differenz gebucht. Liegt die Zahlung in einem gesperrten Monat, erfolgt die Korrektur im nächsten offenen Monat („Korr. …“).
Ich habe einen Beleg gelöscht.Beim Übernehmen wird die bisherige Buchung storniert (Gegenbuchung).
Werden Artikel mit eigenen Gegenkonten, Leergut und Transportkosten richtig aufgeteilt?Ja - je Gegenkonto und Steuersatz, mit eigener Steuer je Zeile. Siehe Aufteilung von Rechnungen auf Konten.
Ich habe das Gegenkonto eines Artikels geändert - alte Rechnungen stehen noch auf dem alten Konto.Beim Übernehmen im Buchungsstapel das Häkchen Journal neu bilden setzen. Festgeschriebene oder gesperrte Monate werden dabei nicht verändert, sondern im nächsten offenen Monat korrigiert.
Kann ich einen festgeschriebenen Monat nachträglich ändern?Nein (GoBD). Korrekturen erfolgen automatisch in der nächsten offenen Periode oder manuell per Generalumkehr in der Buchungserfassung.
Woher weiß ich, ob ein Monat vollständig übernommen ist?Abschluss → Prüfliste: „OK: Belege und Zahlungen sind vollständig im Hauptbuch“ bzw. eine Warnung mit Anzahl und Betrag.

12. Weitere Auswertungen (neu seit Oktober 2026)

Zusätzlich stehen zur Wahl: USt-Plausibilitätsprüfung, Umsatzsteuer-Jahreserklärung (mit Abstimmung und ELSTER-XML), Dauerfristverlängerung, Kennzahlen, Rating-BWA, Kostenstellen, Anlagenspiegel und Plan/Ist (Budget). Beim Drucken von GuV, BWA, Rating und Kennzahlen wird eine Grafikseite „Monatsverlauf“ angehängt. Alle Einzelheiten stehen im Handbuch Werkzeuge der Finanzbuchhaltung.